Mitten in Innsbruck betreibt die Familie Abenthum den Heiselerhof. Er ist einer von 65 Bauernhöfen im Gemeindegebiet der Landeshauptstadt und einer von wenigen mitten im Ballungsraum. Vor welche Herausforderungen diese Lage einen Vollerwerbsbetrieb stellt und wie gute Nachbarschaft in einem Ballungsraum gelingen kann.
„Meine Familie hat den Hof seit 1880. Damals war die Stadt noch zwei Kilometer weit weg“, lacht Michael Abenthum, wenn er über seinen Hof führt. Mittlerweile ist die Landeshauptstadt längst um den Betrieb herumgewachsen. Wenn man vom viel befahrenen Fürstenweg abbiegt, tut sich, zuvor hinter Bäumen versteckt, plötzlich ein großes Gelände mit Stall und separatem Wohngebäude auf, wo der Bauer mit seiner jungen Familie und seinen Eltern lebt.
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