„Ich bin zerknirscht“, „Du kommst ja auf dem Zahnfleisch daher“ oder „Zähne zusammenbeißen und durch!“ – viele Redewendungen rund um Probleme des Lebens fließen durch Beschreibungen des Kausystems in die Alltagssprache ein. Und es besteht tatsächlich auch ein wesentlicher Zusammenhang zwischen Stress, Angst sowie Schwierigkeiten mit dem Mund- und Zahnbereich.
„Der Mund ist ein äußerst sensibler Part des Körpers“, bekräftigt auch Dr. Michaela Janda, Gesundheitspsychologin an der Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit Graz (Stmk.). „Vor allem in der Nacht, aber auch am Tag, etwa bei konzentriertem Arbeiten oder Nervosität wird damit Stress abgearbeitet oder Leistung verstärkt.“ Das passiert dann mit dem Aufeinanderpressen der Zähne oder der Zunge an die Wange sowie mit Knirschen oder dem Nagen an Zunge sowie Wange. Schon Kinder weisen diese Gewohnheiten mitunter auf. Das zieht schmerzhafte Folgen nach sich.
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