Husten – ein alltägliches Symptom, das wir oft unterschätzen. Nach Atemwegsinfekten berichten bis zu 50 Prozent der Patient:innen noch nach drei Wochen über Husten. Doch was, wenn er nicht mehr verschwindet? Wann steckt mehr dahinter als nur ein harmloser Infekt? Jeder Zehnte leidet sogar an chronischem Husten. Ivan Fedak, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, ist zu Gast in „Krone Gesund“ und klärt auf.
Obwohl akuter und chronischer Husten häufig einfach nur als „Husten“ bezeichnet werden, sind diese Zustände grundlegend verschieden: beim akuten Husten handelt es sich oft um das Symptom einer akuten Infektion, während der chronische Husten (selbst bei erkennbarer Ursache) sehr häufig bereits eine eigenständige Erkrankung darstellt.
Frauen sind deutlich häufiger von chronischem Husten betroffen als Männer. Dies wird durch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigt. Die Gründe dafür liegen in einer nachgewiesen höheren Empfindlichkeit der Atemwegsrezeptoren, auch die Besonderheiten des Hormonhaushalts in verschiedenen Lebensphasen können eine Rolle spielen.
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