Jetzt hat der KI-Kontrollverlust auch Österreich erreicht: Etliche KI-Agenten des US-Konzerns OpenAI sind beim Versuch ertappt worden, ein beliebtes Programmierer-Portal aus Graz zu kapern. Der KI-Anbieter räumte den Vorfall widerwillig ein – und zündete eine „Nebelgranate“, wie es ein heimischer KI-Experte formuliert. Krone+ kennt die Hintergründe.
Das Online-Portal DSEwiki des Grazer Softwareentwicklers Helmut Leitner ist seit Jahren ein beliebter Kanal für den Austausch unter Programmierern. Und wird offenbar auch von KI-Agenten benutzt, wie Leitner kürzlich herausfinden musste. „Ein KI-Agenten-Schwarm von OpenAI hat mehrere meiner offenen Wiki-Systeme benutzt“, erzählt er im Gespräch mit dem Radiosender Ö1. Bei der bloßen Nutzung sollte es aber nicht bleiben: Die offenbar außer Kontrolle geratenen KI-Agenten suchten auch nach Schwachstellen und versuchten, das Online-Portal zu hacken. Wir verraten, wie es dazu kam.
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