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Risiko Akku-Recycling

„Vor einer Stunde war wieder die Feuerwehr da“

Digital
31.08.2026 18:21

Smartphones, Saug- und Mähroboter, E-Mobilität, Laptops: All das wird durch Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht. Doch die elektrifizierte Welt hat eine Schattenseite: Am Ende ihres Lebens werden die Akkus zur Gefahr, sorgen mit erschreckender Regelmäßigkeit für riskante Situationen und Brände bei Entsorgern. Wie diese sich dagegen wappnen und wieso Akkus so gefährlich sind? Krone+ hat für Sie nachgeforscht.

Freitagmittag in Premstätten bei Graz: Hier hat die Entsorgungsfirma Saubermacher ihr wichtigstes Recycling-Werk für Elektroschrott, Akkus und Batterien in Österreich. Akkumulatoren und akkubetriebene Gerätschaften aus den Altstoffsammelzentren im ganzen Land landen hier – sogar riesige Elektroautoakkus, deren restliche Energie in das Netz des Recycling-Werks eingespeist wird. Am Tor der 60.000 Quadratmeter großen Anlage mit über 100 Mitarbeitern, in der 3000 Tonnen Haushaltsbatterien und 800 bis 900 Tonnen Lithium-Ionen-Akkus pro Jahr aufbereitet werden, warten schon Vorstandschef Andreas Opelt und Anlagenleiter Hanspeter Plazovnik. Veronika Wüster, Geschäftsführerin beim Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB), lässt sich die Führung ebenfalls nicht entgehen. „Vor einer Stunde war wieder die Feuerwehr da“, begrüßt uns Plazovnik.

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