KI-Spracherkennung, durchsichtige Displays, sparsamere Prozessoren, stärkere Akkus: Ein Jahrzehnt nach Googles Bauchfleck mit der Datenbrille Glass versucht es die Tech-Branche noch einmal mit intelligenten Brillen. Und die gereifte Technik beginnt sich zu verkaufen – der US-Konzern Meta setzt mittlerweile pro Jahr mehrere Millionen Stück ab. Auf der IFA 2026 in Berlin stellen die Rivalen die nächste, filigranere und leistungsfähigere Generation vor – trotz unbeantworteter Privatsphäre-Fragen.
Auf der Berliner Funkausstellung sind sie in den Messehallen allgegenwärtig: intelligente Brillen, die als „Bildschirm zum Aufsetzen“ dienen, Fotos knipsen, Musik abspielen und das Sichtfeld nach der Augmented-Reality-Philosophie mit digitalen Zusatzinhalten überlagern. Im Kurztest auf der Messe zeigten sich die neuen KI-Computerbrillen durchaus von ihrer nützlichen Seite – doch Privatsphäre-Ängste bleiben. Krone+ zeigt Ihnen den Stand der Dinge – und wie Sie die von Gegnern als „Perversling-Brillen“ geschmähten Gadgets erkennen, wenn sie in der Nähe sind.
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