Laut einer neuen Umfrage wäre jeder zweite Österreicher bereit, für die Gesundheit tiefer in die eigene Tasche zu greifen. Bei immer wieder aufkeimenden Diskussionen über das Gesundheitssystem, dessen Kosten und Effizienz, ist das nicht wirklich verwunderlich. Würden Sie persönlich mehr für Ihre Gesundheit ausgeben? Diskutieren Sie mit!
Fast jeder vierte Euro wird mittlerweile von privater Hand in das Gesundheitssystem eingespeist und laut einer repräsentativen Befragung durch die UNIQA-Versicherung, würden 48 Prozent der jüngeren Mitbürger gerne mehr für die eigene Gesundheitsvorsorge tun. Für 60 Prozent ist es wichtig, sich gegebenenfalls einen Privatarzt leisten zu können. Dafür wären die Österreicher auch bereit, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Im Schnitt handelt es sich dabei monatlich um 55 Euro bzw. sogar 62 Euro bei Jüngeren.
130.000 Patienten in Privatspitälern
Rund 15 Prozent aller Katarakt-Operationen, zehn Prozent aller Knie-Totalprothesen und 14 Prozent aller Geburten, finden in Österreichs Privatspitälern statt. Daher fordert Hans Aubauer, Leiter Group Health Insurance bei UNIQA, die Debatte dürfe nicht auf ein Ausspielen der beiden Systeme gegeneinander hinauslaufen und spricht weiter von einer längst bestehenden „Verbundversorgung“. Seit Jahrzehnten gebe es das Zusammenspiel zwischen privater und öffentlicher Medizin, so Aubauer.
Diskutieren Sie mit!
Wären Sie grundsätzlich bereit, mehr für die eigene Gesundheit zu zahlen, oder sollte das öffentliche Gesundheitssystem diese Kosten decken? Ab welchem Betrag wären Ihnen die Ausgaben zu hoch und was wäre für Sie noch tragbar? Welche generellen Vorschläge haben Sie, um unsere Gesundheitsvorsorge zu verbessern, und welche Probleme sollten vorrangig gelöst werden?
Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Ideen dazu in den Kommentaren!
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