Handymasten dienen bisher vor allem der Kommunikation, mit dem Start der nächsten Mobilfunkgeneration 6G könnte sich das aber ändern: Eine neue Technologie namens „Integrated Sensing and Communications“ (ISAC) soll Funktürme zu einer Art Radarsystem machen, mit dem man die Umgebung kartieren und auch Bewegungen erfassen kann. Krone+ erklärt, wie das funktioniert – und warum sich Datenschützer besorgt darüber zeigen.
Schon heute lässt sich über Mobilfunkmasten einiges über die Gewohnheiten ihrer Nutzer herausfinden: Die Provider wissen genau, wie viele an jedem einzelnen Funkturm angemeldet sind und können mit diesem Wissen auch Bewegungsströme analysieren. Der Mobilfunker A1 hat dafür eigens die Mehrheit an der Datenanalysefirma Invenium aus der Steiermark erworben. Doch mit 6G-Mobilfunk und ISAC werden Funktürme noch viel mehr Daten als bloß die Zahl ihrer Nutzer erfassen können – sie lernen „sehen“.
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