Wenn der Nachwuchs über sein Hobby spricht, verstehen Sie nur Bahnhof? Verständlich: In der Gaming-Subkultur hat sich eine ganz eigene Sprache mit eigentümlichen Codes, englischen Begriffen und unkonventionellen Schreibweisen etabliert. Doch aus dem Nischen- wurde mittlerweile ein Massenphänomen. Selbst Politiker beflegeln sich heute mit aus der Videogame-Szene entlehnten Begriffen. Krone+ entschlüsselt für Sie.
Die frühen Online-Gamer nannten ihre auch in der Hacking-Subkultur verbreitete Kunstsprache „13375p34k“ – „leetspeak“. Wer „Counter Strike“ oder „World of Warcraft“ spielte, lernte rasch, wie sie funktioniert. Wer nicht dazu gehörte, dürfte aus den eigenartigen Zeichenkombinationen weniger schlau geworden sein. Seither hat sich der Jargon weiterentwickelt, englische Begriffe hielten Einzug in die Alltagssprache junger Österreicher und werden längst auch „offline“ verwendet. Aber was meinen die eigentlich, wenn sie von „Campern“ und „Buffs“ sprechen, jemanden „pwnen“ wollen oder sich gegenseitig als „Noobs“ beschimpfen? Krone+ klärt auf.
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