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Freiheitsstatue von Rauchschwaden eingehüllt
Kanada kämpft derzeit mit landesweit fast 3800 Waldbränden, wovon die meisten noch nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Aus dem Nordwesten ziehen seit Donnerstag dichte Rauchschwaden in den Nordosten der USA. New Yorks Skyline und auch die Freiheitsstatue zeigen sich von dichten Rauchschwaden eingehüllt.
Auf schlechten Aufnahmen ist sie kaum zu erkennen, nur ein schwarzer Schatten hebt sich vor orange-grauen Rauchschwaden ab: Die Freiheitsstatue auf Liberty Island im New Yorker Hafen trotzt den Umständen. Doch Millionen Einwohner kämpfen mit trüber Sicht und kratzender Luft. Die Auswirkungen sind im Alltag längst spürbar. Viele Events werden aufgrund der schlechten Luftqualität auf Eis gelegt.
Wird Fußball-Weltmeisterschaft-Finale verlegt?
Wegen des dichten Rauchs muss möglicherweise sogar das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford am Sonntag verschoben oder verlegt werden. Gesundheitsexperten warnen vor allem vor Feinstaub: Die winzigen Partikel können tief in die Lunge eindringen und Atemwege, Herz Kreislauf System und Kreislauf belasten.
Der gesundheitsgefährdende Waldbrandrauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in Washington eine Warnung wegen sehr hoher Feinstaubbelastung aus. Die Brände fielen mit einer Hitzewelle zusammen, die sich vom Westen der USA bis an die Ostküste und nach Kanada ausdehnte.
Ein rasches Ende der Belastung ist nicht absehbar. Solange die Brände in Kanada weiter wüten und Windströmungen den Rauch in Richtung Süden drücken, bleibt die Lage in US-Städten wie Chicago und New York instabil. Regen und Kaltfronten können die Luft kurzfristig verbessern. Dreht der Wind jedoch ungünstig, ist nach wie vor mit Rauch zu rechnen.
Trump schimpft, Kanada reagiert gelassen
Nicht nur New York, auch Chicago hat in den vergangenen Tagen eine Warnung wegen sehr hoher Feinstaubbelastung ausgesprochen. Für US-Präsident Donald Trump nicht hinnehmbar: „Die Vereinigten Staaten werden unnötigerweise von einer schmutzigen, verschmutzten und gesundheitsschädlichen Luft heimgesucht, deren Qualität eine völlig inakzeptable Gefahr darstellt.“ Diese „grobe Fahrlässigkeit“ würden die USA Milliarden von Dollar kosten. Er kündigte höhere Zölle an.
Trump warf Kanada zudem vor, seine Wälder „nicht ordnungsgemäß instand zu halten“ und es zu versäumen, „grundlegendes Waldmanagement und die Beseitigung von Schutt“ vorzunehmen. Kanadas Katastrophenschutzministerin Eleanor Olszewski verwies auf „eine lange Geschichte der Zusammenarbeit im Kampf gegen Waldbrände“. Ihr Land habe seit 2020 Milliardensummen in die Nachhaltigkeit der Wälder und die Brandprävention investiert.









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