Über die Geschäfte des US-Unternehmens Palantir ist vergleichsweise wenig bekannt, über die Art und Weise, wie es die Welt gerne nach seinen Vorstellungen formen würde, dagegen umso mehr: Ein online veröffentlichtes „Manifest“ bringt die Ideologien und Anschauungen des Datenkonzerns zum Vorschein. Kritiker sehen darin ein „Beispiel für Technofaschismus“.
Das Anfang der 2000er-Jahre von Peter Thiel und Alex Karp mitgegründete Unternehmen Palantir hat sich auf die Analyse großer Datenmengen spezialisiert und wird daher gemeinhin als Big-Data-Konzern bezeichnet. Zu seinen Kunden, mit denen es milliardenschwere Verträge unterhält, zählen unter anderem Geheimdienste, Armeen und Strafverfolgungsbehörden in den USA, Israel und Europa, darunter etwa die zuletzt verstärkt in die Kritik geratene US-amerikanische Einwanderungs- und Zollbehörde ICE.
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