Krawallnächte in Nordirland. Autos brennen, Schaufensterscheiben bersten, brave Bürger werden in Angst und Schrecken versetzt. Ein „rechtsradikaler Mob“, so die etablierten Medien, spiele hier Bürgerkrieg gegen muslimische Mitbürger. Und auch hierzulande lässt uns eine „Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus“ wissen, dass es im Vorjahr gezählte 1684 Vorkommnisse gegen Moslems gegeben habe.
EINERSEITS ist Gewalttätigkeit auf den Straßen, wie sie derzeit Belfast erschüttert, ebenso abzulehnen wie verbale Attacken auf Migranten, die wir allzu häufig im Netz wahrnehmen müssen.
ANDERERSEITS sollte man allerdings wissen, dass ein bestialischer Messer-Mordversuch durch einen sudanesischen Migranten der Auslöser für die Proteste in Nordirland war. Und die angeblichen 1684 antiislamischen Ausfälle in Österreich bestehen zu 90 Prozent aus Beleidigungen – und das zumeist im Netz.
Gewaltsame Ausschreitungen und tätliche Übergriffe gegen Muslime gibt es in Österreich selbst nach islamistisch motivierten Mordanschlägen und Messerattacken, wie wir sie indessen in Regelmäßigkeit erleben müssen, nicht! Die zitierte „Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus“ – ist das womöglich auch eine von österreichischem Steuergeld finanzierte NGO? Sollte sie also vielleicht eher die Übergriffe muslimischer Migranten auf einheimische Österreicher dokumentieren?
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