Entsetzliche Szenen dürften sich am frühen Freitagabend in der Mittelschule in Taufkirchen an der Pram in Oberösterreich abgespielt haben. Ein 29-jähriger Lehrer soll in der Schulbibliothek seine Ex-Freundin getötet haben. Die Leiche der 28-Jährigen wurde am frühen Abend von Angehörigen in den dortigen Räumlichkeiten entdeckt.
Der mutmaßliche Femizid und anschließende Suizid beschäftigen die Mordermittler des Landeskriminalamts Oberösterreich. Die Taten trugen sich am frühen Freitagabend, wohl gegen 17 Uhr, in der Innviertler Gemeinde zu. Die Frau dürfte in der Bibliothek der Mittelschule getötet worden sein. Das Opfer soll ebenfalls als Pädagogin an der Schule tätig gewesen sein.
In der Schule wurde der Leichnam einer Frau gefunden, die anhand der Spurenlage einer Gewalttat zum Opfer gefallen sein dürfte.

Michael Babl, Sprecher der LPD OÖ
Bild: Markus Wenzel
Nach Tat mit Auto geflüchtet
Der mutmaßliche Täter soll daraufhin in sein Auto gestiegen und weggefahren sein. Der Wagen wurde gegen 18 Uhr rund 22 Kilometer entfernt stark beschädigt gefunden. Laut Spurenlage soll der 29-Jährige mit dem Pkw an der Stelle gegen einen Baum gekracht sein. Er überlebte den Crash nicht.
Leichnam wies Schusswunden auf
Die Ermittler gehen in seinem Fall von einem Suizid aus. Der Leichnam des Mannes soll unter anderem Schusswunden im Bereich des Kopfes aufgewiesen haben. Er dürfte sich noch während der Fahrt getötet haben, heißt es aus Ermittlerkreisen.
Über ein Motiv für die Tat war am Freitagabend noch nichts Genaues bekannt. Dadurch, dass das Opfer aber die Ex-Partnerin des mutmaßlichen Täters gewesen sein soll, gilt ein möglicher Beziehungshintergrund als wahrscheinlich.
Weitere Personen dürften in das schreckliche Geschehen nicht involviert gewesen sein. Beide Leichen werden obduziert.
In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u.a. hier Hilfe und Informationen:
Anmerkung der Redaktion: Weitere Informationen der Staatsanwalt legen nahe, dass es sich bei der Getöteten nicht um die Ex-Freundin des 29-Jährigen handelte – wie ursprünglich von den Ermittlern angenommen.


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