Unter dem Motto „Welcome home“ lädt am Dienstagnachmittag zur Vorstellung neuer Smart-Home-Produkte. Neben einem neuen HomePod mini und einem überarbeiteten Apple TV 4K wird vor allem die Enthüllung eines Smart-Home-Hubs namens HomeView erwartet.
Ausgestattet mit einem rund sechs Zoll großen Touch-Display, einem A18-Chip und acht Gigabyte Arbeitspeicher, soll der HomeView als Kommandozentrale fürs smarte Zuhause dienen. Im Mittelpunkt soll dabei Apples hauseigene Sprachassistentin Siri mit KI-Unterstützung stehen. Gesteuert werden soll das Gerät demnach hauptsächlich per Sprache.
Apple plane, dass Nutzer in mehreren Räumen ihres Hauses einen Hub installieren. Es werde eine Version zur Wandmontage und eine Version mit halbkugelförmigem Lautsprechersockel geben, ähnlich dem Design des iMac G4, berichtete „MacRumors“.
Eine Kamera und ein Präsenzsensor sollen demnach erkennen, wenn sich jemand im Raum befindet, und die Person identifizieren, um eine personalisierte Benutzeroberfläche mit Widgets und Apps anzuzeigen. Der Preis des voraussichtlich ab Mitte November erhältlichen Geräts könnte bei etwa 350 US-Dollar liegen.
Reihe an Zubehör geplant
Apple will rund um den HomeView außerdem ein ganzes Zubehör-Ökosystem aufbauen. Gemeinsam mit Partnern wie LG und Schneider Electric soll eine neue „Apple Home Collection“ entstehen. Geplant sind unter anderem eine smarte Türklingel, ein intelligentes Türschloss, ein Thermostat, Temperatursensoren sowie Innen- und Außenkameras. Auch eine Flutlichtkamera ist im Gespräch.
Neuer HomePod mini und Apple TV 4K erwartet
Neben dem HomeView-Hub wird auch die Vorstellung eines neuen HomePod mini erwartet. Statt des bisherigen S5-Chips soll künftig in diesem der S10-Chip aus der Apple Watch Series 10 zum Einsatz kommen. Damit könnte der kleine Lautsprecher erstmals Siri-KI-Funktionen unterstützen und enger mit dem HomeView zusammenarbeiten.
Beim Apple TV 4K steht den Gerüchten zufolge ebenfalls ein deutlicher Leistungssprung an. Erwartet wird ein A19-Chip mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Außerdem könnte Apple Mikrofone direkt in die Streaming-Box integrieren, damit sich Siri ohne Fernbedienung oder zusätzlichen HomePod nutzen lässt. Ob dieses Feature tatsächlich in der Verkaufsversion landet, sei allerdings noch offen.
Auch eine überarbeitete Siri Remote könnten die Kalifornier im Gepäck haben – diesmal möglicherweise mit eingebautem Lautsprecher, damit sich die Fernbedienung leichter wiederfinden lässt. Das dürfte besonders praktisch sein, wenn sie mal wieder zwischen den Sofakissen verschwindet.
Nutzen in EU fraglich
Fraglich bleibt zunächst aber, wie viele der neuen Funktionen Nutzern in Europa auch tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Denn eine Einführung von Apples Anfang Juni vorgestellter KI-Siri wurde bislang von den EU-Regulierungsbehörden abgelehnt.
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