Die Brustkrebssterblichkeit geht seit Jahren stetig zurück, 2024 traf es aber dennoch 1755 Frauen. Man bekommt unweigerlich Angst davor, Teil dieser Statistik zu werden. Anlässlich des „Pinktobers“ darf auch über den Tod gesprochen werden, wie ich finde.
Nach der Brustkrebsdiagnose kommt eine ganze Maschinerie an Untersuchungen, das sogenannte Staging, ins Rollen: Magnetresonanz, Computertomografie, Knochenszintigrafie. Von Kopf bis Fuß durchleuchtet werden mit einem Ziel: Metastasen, die der Krebs vielleicht schon gebildet hat, finden. Und natürlich hoffen wir alle, dass diese Suche erfolglos bleibt.
Metastasen sind gefürchtet
Eine metastasierte Erkrankung gilt auch in der heutigen Zeit noch als unheilbar, wenngleich das langfristige Überleben und stabile Krankheitsphasen immer länger werden. Patientinnen mit Metastasen werden nicht mehr kurativ, sondern palliativ behandelt. Das bedeutet: Lebensverlängernd bei bestmöglicher Lebensqualität. Teilweise handelt es sich um Jahrzehnte oder mehr. Manchmal geht es aber auch schnell bergab.
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