Von A wie „Aber zumindest hast du den guten Krebs“ bis Z wie „Zuckerfrei musst du essen!“ – im zweiten Teil dieser Serie über meine ganz persönlichen Brustkrebsreise anlässlich des „Pinktobers“ geht es um ungebetene Ratschläge, Mitleidsbekundungen und unpassende Vergleiche.
Es ist vollkommen klar, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Umgang mit einer Krebserkrankung findet – ja sogar finden muss. Und diesbezüglich gibt es weder richtig noch falsch. Während sich die einen wochenlang zurückziehen und in den Polster weinen, geben die anderen ihrem Tumor einen Namen und sagen dem „ungebetenen Mitbewohner“ mit lauter Stimme den Kampf an. Und natürlich ist von einer Krebsdiagnose auch immer das Umfeld mit betroffen.
Der Blick in besorgte oder gar tränenüberströmte Gesichter lieber Menschen bricht einem das Herz. Oft kommen aus ganz unerwarteter Ecke warme Wort und schöne Gesten. Mit etwas Glück gerät man auch an medizinisches Personal, wie die speziell ausgebildeten Breast Cancer Nurses, die einen mit Menschlichkeit im kühlen System Krankenhaus begegnen. Was sich aber kaum aufhalten lässt, sind die zahlreichen gut gemeinten, aber keinesfalls immer gut gemachten Einflüsse von außen.
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