„Es ist leider Krebs!“ Ein Satz wie ein Schlag in die Magengrube – zumindest stelle ich mir einen solchen Schlag so vor. Und es ist nur die erste von vielen schlechten Nachrichten, die folgen sollten. Anlässlich des „Pinktobers“ nehme ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit auf meine ganz persönliche Reise meiner Brustkrebserkrankung.
Eine Begleitperson hatte ich zu dieser Befundbesprechung einen Tag nach meinem 41. Geburtstag im Jänner nicht mitgebracht – warum auch? Mehrfach hatten mir zuerst die Radiologen im Diagnosezentrum und dann ein Gynäkologe des Brustgesundheitszentrums versichert, dass der Knoten in meiner linken Brust nicht verdächtig sei. Worum genau es sich dabei handelt, konnten sie mir aber auch nicht sagen.
Es ließ mir keine Ruhe
Und da mir diese Ungewissheit keine Ruhe ließ, wollte ich nicht zuwarten, wie es mir angeraten wurde. Ich bestand auf eine Biopsie, die ich fast in letzter Minute abgesagt hätte, weil ich mir so hysterisch vorkam. Die Mediziner waren ja nicht beunruhigt! Es sollte bedauerlicherweise nicht das einzige Mal bleiben, dass Ärzte in meinem Fall falschlagen. Was für eine bittere Art zu lernen, dass sie eben auch einfach nur Menschen sind.
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