Wer im Urlaub Fotos in sozialen Netzwerken teilt, verzichtet zum Schutz der Privatsphäre oft bewusst auf Standortmarkierungen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt jedoch, dass Kriminelle den genauen Aufenthaltsort von Reisenden dennoch mit erschreckender Präzision bestimmen können – und wirft damit ein neues Licht auf die Gefahren digitaler Urlaubsgrüße.
Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade von Ihrem Urlaub am Meer zurück. Auf Ihren Social-Media-Kanälen finden sich lediglich eine Handvoll Bilder: der Blick auf ein schroffes Kliff, eine Nahaufnahme von fangfrischem Fisch auf dem Teller und die bunten Sonnenschirme des Strandabschnitts. Sie haben weder das Land noch die Stadt erwähnt und komplett auf Geotags verzichtet.
Kaum zu Hause erhalten Sie eine Nachricht Ihrer Bank, die von unbefugten Zugriffen „während Ihres Auslandsaufenthalts“ berichtet. Sie wirkt ungewöhnlich konkret und enthält Details darüber, wann Sie sich wo aufgehalten haben, sodass Sie keinen Verdacht schöpfen und auf den beigefügten Link klicken …
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