Weil er sich über eine Ameisenstraße ärgerte, erschlug ein Grazer seine Nachbarin (72) mit einem Spaten. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Zu viel für das Oberlandesgericht – sowohl Strafe als auch die Zusprüche für die Trauerfamilie wurden reduziert.
„Ich war im Kriegsmodus, sie hätte Respekt zeigen sollen!“ – Ansagen wie diese bekamen Prozessbeteiligte im April dieses Jahres von jenem Grazer (53) zu hören, der seine zierliche Nachbarin (72) regelrecht hinrichtete: Er schmiss sie auf den Boden, malträtierte sie mit Tritten und Schlägen und schlug schlussendlich mit einem Spaten 18-mal auf sie ein. Alles nur wegen einer Ameisenstraße, die er zuvor in der Wohnung seiner Mutter entdeckt hatte – und die ihren Ursprung laut seinen Aussagen im Blumentopf des 72-jährigen Opfers hatte.
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