Die Debatte um den Wolf in der Steiermark spitzt sich zu: Während die Landesregierung mit zunehmenden Problemen für Bauern argumentiert und erstmals einen Schadwolf zum Abschuss freigegeben hat, sorgen nun offizielle Zahlen des Landes für Fragezeichen. Demnach gibt es deutlich weniger Wolfsrisse als dargestellt.
Die Zahl sorgte für Aufsehen: „Allein im vergangenen Monat (Mai 2026, Anm. der Redaktion) gab es mehr als 20 Wolfsrisse und Verdachtsfälle in der Steiermark“, verlautbarte Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) am 16. Juni auf Facebook (siehe unten). Die Botschaft dahinter war klar: Der Wolf werde zunehmend zum Problem für die Landwirtschaft, ein Systemwechsel sei notwendig.
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