Was lange nach Science-Fiction klang, ist in vielen Ländern inzwischen Realität: KI-gestützte Gesichtserkennung liefert Strafverfolgungsbehörden auf Knopfdruck mutmaßliche Verdächtige. Nicht selten werden dabei jedoch die Falschen beschuldigt – was schwerwiegende Folgen haben kann, wie zwei aktuelle Fälle aus den USA zeigen.
Zwei Männer, zwei Verhaftungen und zweimal soll eine KI das entscheidende Puzzleteil geliefert haben. Doch was, wenn die Maschine falschliegt? In den vergangenen Wochen haben zwei spektakuläre Fälle aus Florida die Debatte um KI-gestützte Gesichtserkennung neu entfacht. In einem Fall landete ein Familienvater fast drei Monate hinter Gittern, obwohl er die Tat nach eigenen Angaben niemals begangen hatte. Im anderen wurde ein Mann beschuldigt, ein Kind von einem McDonald’s weglocken zu wollen.
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