Eigentlich sollte der Hitzegipfel rasche Entlastung für unsere Bauern bringen – in der Realität wird er nun zum Spaltpilz für die Koalition. SPÖ und die NEOS setzen der ÖVP ein Ultimatum.
Bis Freitag wollte die Regierung einen finalen Plan für die Dürrehilfe vorlegen – danach sieht es nun aber nicht aus. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) legte am Mittwoch regierungsintern einen neuen Entwurf vor, der die Regierungspartner allerdings auf die Palme brachte.
Drei Maßnahmen
Der Plan: Versicherte erhalten von der Hagelversicherung 400 Millionen Euro Schadenersatz. Dazu kommen 250 Millionen Euro, die der Staat für die Landwirte über drei Maßnahmen lockermachen will:
Frist bis Donnerstag gesetzt
Am Abend standen die Gespräche dann knapp vor dem Abbruch, erfuhr die „Krone“ aus Verhandlerkreisen. Denn im Gegenzug zu den Dürrehilfen soll das lange debattierte Klimaschutzgesetz paktiert werden. Hier will die ÖVP aber offenbar das Klimaziel 2040 abschwächen. Und: Für die Finanzierung der Dürrehilfen soll ausgerechnet Geld aus den Klimaschutzmitteln entnommen werden.
Die Regierungspartner setzen der ÖVP nun ein Frist bis Donnerstag, 10 Uhr. Neuer Vorschlag oder es gibt keine Dürrehilfen!
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