Bayern München ist laut Vorstandschef Jan-Christian Dreesen schon länger über die Erkrankung von Jungstar Jamal Musiala im Bilde. Der 23-jährige Deutsche sei schließlich schon seit Monaten – also auch während der WM – erkrankt.
„Wir sind nicht erst seit gestern oder seit vorgestern über die Situation informiert“, schilderte Dreesen am Mittwoch, ohne zeitlich zu präzisieren. Beim Verein geht man davon aus, dass Musiala seine Karriere trotz einer neurologischen Dysfunktion fortsetzen kann.
Die deutsche „Bild“-Zeitung weiß, dass „Musiala bereits seit einigen Monaten unter dem Syndrom leidet – also auch während der WM. Seine Mitspieler wussten ebenfalls Bescheid.“
Musiala war am Dienstagabend im Test beim 1. FC Heidenheim kurz zusammengebrochen, ähnlich wie schon drei Tage zuvor in der Partie gegen RB Leipzig. Danach machte der 23-Jährige eine neurologische Dysfunktion öffentlich und dass er deshalb Absencen erlebe. Das ist eine Form epileptischer Anfälle, die laut Medizinern aber gut behandelt werden können. „Wichtig ist, es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko“, schrieb Musiala am Dienstagabend in den sozialen Medien – und erhielt zahlreiche Herzchen, u.a. von seinem derzeit angeschlagenen Teamkollegen Konrad Laimer.
„In Absprache mit dem Neurologen“
„Wir sind natürlich in Absprache mit dem Neurologen, mit seinen Ärzten, die auch dafür gesprochen haben, dass er spielt, dass der Klub ihn spielen lässt“, betonte Dreesen. Eine Prognose, wie es mit Musiala nun in den nächsten Tagen und Wochen weitergeht – ob er etwa im Supercup am Samstag bei Borussia Dortmund oder beim Liga-Start sechs Tage später gegen den VfB Stuttgart eingesetzt werden kann – gab es zunächst nicht.
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