Start-up akzeptierte

Verstöße gegen Kryptoregel: Strafe für Bitpanda

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19.08.2026 17:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Finanzmarktaufsicht hat erstmals eine Strafe nach der sogenannten MiCAR-Verordnung der Europäischen Union erlassen. Getroffen hat es die Wiener Kryptoplattform Bitpanda, die 70.000 Euro zahlen musste.

Grund sind nach Informationen des „Standard“ Verstöße gegen Vorgaben rund um ein Informationsdokument, ein „Whitepaper“ eines Tokens. Von Bitpanda hieß es auf APA-Anfrage, dass man die von der FMA aufgezeigten Punkte behoben und die Strafe akzeptiert habe.

In einem „Whitepaper“ wird für Anlegerinnen und Anleger unter anderem erklärt, was ein Token kann, wofür er gedacht ist und welche Risiken damit verbunden sind.

Bitpanda: Weder Kundengelder noch Sicherheit gefährdet
Laut Bitpanda wurden ausschließlich Termin- und Formvorgaben rund um die Veröffentlichung des Whitepapers und eines begleitenden Informationsdokuments beanstandet. Kundengelder oder die Sicherheit der Plattform seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.

Die seit Kurzem vollständig geltende MiCAR-Verordnung – die Markets in Crypto Assets Regulation – gibt den Rechtsrahmen für Kryptodienstleister in der EU vor. Sie soll unter anderem für Transparenz am Kryptomarkt sorgen und den Anlegerschutz verbessern.

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