Politiker quer durch alle EU-Staaten fordern ein Social-Media-Verbot für Jugendliche – bei uns will man die Altersgrenze bei 14 Jahren einziehen. Wer sich bei TikTok, Facebook, Insta und dergleichen anmelden will, müsste fortan sein Alter verifizieren. Wofür die EU-Kommission nun eine eigene App enthüllt hat. Aber ist die auch sicher?
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte kürzlich in Brüssel die EU-weite App für die geplanten Alters-Checks vor. Den Quellcode hat man öffentlich gemacht, um EU-Staaten zu ermöglichen, darauf eigene Lösungen aufzubauen. Die App wird heruntergeladen, mit dem Reisepass, digitalen Identitätsnachweisen oder Personalausweis eingerichtet und dient dann beim Zugriff auf Online-Dienste mit Mindestalter als Altersnachweis. Der Betreiber soll dadurch erfahren, dass der Nutzer volljährig ist – sonst nichts. Das soll den Datenschutz garantieren und die Weitergabe persönlicher Daten obsolet machen. IT-Sicherheitsforscher sehen die Alters-Check-App allerdings skeptisch. Krone+ verrät, wieso.
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