Gemeinde als Pächter

Das Zeppezauerhaus ist bereit für eine neue Ära

Salzburg
30.04.2026 06:00

Die Salzburger Gemeinde Grödig hat die Hütte am Untersberg für zehn Jahre gepachtet. Die bewährten Hüttenwirte freuen sich bereits auf die neue Saison, die am 1. Mai beginnt. In den vergangenen Wochen hat sich am Untersberg noch einiges getan. So wurde die Hütte mit einem großen Batteriespeicher ausgerüstet.

Im vergangenen Jahr hat es noch so ausgesehen, als würde der Alpenverein sein Zeppezauerhaus am Untersberg verkaufen. Nach heftigem Widerstand ist es gelungen, dass die Gemeinde Grödig Pächter für die kommenden zehn Jahre ist. So bleiben auch die beiden Hüttenwirte Uschi und Anton den vielen Wanderern als Gastgeber erhalten. „Wir sind sehr froh darüber, haben eine tolle Kommunikation mit der Gemeinde und freuen uns schon, dass es jetzt losgeht“, sagt Anton Langer.

Am 1. Mai startet die Hütte in die Saison und Langer hofft gleich am ersten langen Wochenende wegen der guten Wetteraussichten auf viele Gäste. Einiges hat sich über den Winter bei der Hütte geändert.

Das Zeppezauerhaus öffnet am 1. Mai.
Das Zeppezauerhaus öffnet am 1. Mai.(Bild: Felix Roittner)
Das Zeppezauerhaus öffnet am 1. Mai.
Das Zeppezauerhaus öffnet am 1. Mai.(Bild: Felix Roittner)
Auc die Fahne der Gemeinde Grödig ist bereits gehisst.
Auc die Fahne der Gemeinde Grödig ist bereits gehisst.(Bild: Felix Roittner)
Große Batterien speichern den Sonnenstrom.
Große Batterien speichern den Sonnenstrom.(Bild: Felix Roittner)

So wurde ein großer Stromspeicher für die Photovoltaikanlage auf den Berg geflogen. „Wir haben jetzt einen Riesenvorteil durch den Speicher, weil wir den Generator nicht mehr so oft brauchen“, freut sich der Hüttenwirt.

Die Preise auf der Hütte werden heuer nicht erhöht
Eine dauerhafte Stromversorgung von der Untersbergbahn weg ist zwar geplant, wurde aber bisher nicht umgesetzt. Neben dem Stromspeicher wurde auch ein neuer Wasserboiler und ein neuer Geschirrspüler installiert.

An der Speisekarte wird sich nur wenig ändern. Das Wirtepaar setzt auf Bewährtes – auch bei den Preisen. Diese werden nicht erhöht. „Wir machen nicht mit bei dem ganzen Wahnsinn“, so Langer und fügt hinzu: „Wir wollen ja, dass Einheimische und Wanderer öfter zu uns kommen.“ Im vergangenen Jahr benötigte die Berghütte übrigens 400 Kisten Weißbier und 800 Liter normales Bier.

Alle, die zur Hütte wandern, müssen beachten, dass der Dopplersteig noch gesperrt ist, der Reitsteig ist offen.

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