Bei einer Verkehrskontrolle Anfang des Jahres in Innsbruck soll eine 41-jährige Lenkerin versucht haben, sich der Anhaltung zu entziehen. Dabei zwang sie mehrere Polizisten zum Ausweichen. Vor Gericht zeigte sich die Frau einsichtig und sprach selbst von einem „Blödsinn“.
Mit einer fragwürdigen Aktion versuchte sich eine Pkw-Lenkerin im Jänner nahe dem Innsbrucker Landhausplatz einer Verkehrskontrolle zu entziehen – und brachte dabei gleich mehrere Polizeibeamte in akute Gefahr.
Sechs Beamte mussten auf die Seite springen
Weil die Frau offenbar keine Lust auf eine Überprüfung der Exekutive hatte, setzte sie ihren Pkw plötzlich ruckartig in Bewegung. Durch wiederholtes Vor- und Zurückfahren soll sie laut Strafantrag sechs Polizisten gezwungen haben, zur Seite zu springen.
Es wird nie wieder vorkommen.
Die Angeklagte vor Gericht
Sie sehe ein, dass diese Aktion „ein Blödsinn war“, versuchte die 41-Jährige nun vor dem Innsbrucker Landesgericht gar nicht erst um den heißen Brei herumzureden. „Es wird nie wieder vorkommen“, versicherte sie eindringlich.
Frau kam noch einmal glimpflich davon
Richter Andreas Mair schlug nach einer äußerst kurzen Verhandlung schließlich eine außergerichtliche Einigung vor. Die Frau muss im Rahmen einer Diversion eine Geldbuße von 1200 Euro bezahlen sowie die Verfahrenskosten tragen. „Wir sehen uns hoffentlich nicht wieder“, gab der kurz angebundene Richter der reumütigen Frau noch mit auf den Weg und betonte, dass man nur einmal in den Genuss einer Diversion kommt.
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