Im März legte der steirische Landesrechnungshof einen Bericht zum Mikro-ÖV vor. Bemängelt wurden neben Effizienz und Kostendeckung auch die Förderkriterien des Landes. Obwohl derartige Angebote in den Regionen wichtiger werden, will das Land die Kriterien aber nicht verändern.
Immer öfter springen in den ländlichen Regionen der Steiermark Mikro-ÖV-Systeme („kleiner öffentlicher Verkehr“) ein, wenn der Linienverkehr nicht ausreicht. Dabei handelt es sich meist um Sammeltaxis, die als Unterstützung für den öffentlichen Verkehr dienen. Sie sind nicht an starre Fahrpläne gebunden und vor allem für ältere Menschen eine Hilfe, um die berühmte „letzte Meile“ zurückzulegen. Ihr Fokus liegt demnach auf dem Weg zwischen Wohnhaus und Bushaltestellen oder Bahnhöfen, aber auch Alltagsfahrten zum Einkaufen oder Arzt werden damit abgedeckt. Rund 17 derartige Angebote gibt es aktuell in der Grünen Mark.
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