Die europäischen Chipkonzerne Infineon, NXP und STMicroelectronics setzen bei der Ausstattung humanoider Roboter auf eine Zusammenarbeit mit dem US-Branchenprimus Nvidia.
Die drei Unternehmen gaben am Montag entsprechende Partnerschaften bekannt. Während Nvidia mit seinen „Jetson Thor“-Prozessoren quasi das Gehirn der Maschinen liefert, wollen die Europäer die übrige Hardware beisteuern.
Keine finanziellen Details
Dazu gehören Sensoren, Bewegungssteuerungen sowie Chips für die Stromverwaltung und die interne Kommunikation. Finanzielle Details wurden zunächst nicht genannt.
Analysten sehen große technologische Überschneidungen mit der Autoindustrie, einer zentralen Kundengruppe der drei Chiphersteller. Der Markt für menschenähnliche Roboter gilt als vielversprechend: Erstmals dürften in diesem Jahr mehr als 50.000 Einheiten verkauft werden, schätzt das Analysehaus TrendForce. Einem Infineon-Sprecher zufolge rechnet der deutsche Konzern mit einem potenziellen Umsatz von rund 500 Dollar pro Roboter.
NXP will vor allem eine schnelle Datenübertragung innerhalb der Maschinen gewährleisten, während STMicro sich auf die Anbindung von Kameras und Bewegungssensoren konzentriert. Die Partnerschaften wurden vor dem Hintergrund von Nvidias jährlicher Entwicklerkonferenz GTC in Kalifornien angekündigt.
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