Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist tot. Wie ihre Agentur Players am Montag unter Berufung auf die Familie mitteilte, starb die Berlinerin bereits am 13. Mai „plötzlich und unerwartet“. Sie wurde nur 24 Jahre alt.
Jordan hat im Laufe ihrer Karriere etwa im „Polizeiruf“ mitgespielt und in der Serie „Jenseits der Spree“ mit Jürgen Vogel. 2017 war sie zudem in der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ zu sehen.
Zu sehen sein sollte sie auch in der neuen Serie „Hamburg Days“, die von den Anfangsjahren der Beatles erzählt und derzeit gedreht wird. Jordan war für die Rolle der Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr vorgesehen.
Österreichischer Filmpreis 2022 für Rolle in „Fuchs im Bau“
Für den Film „Fuchs im Bau“ erhielt sie 2022 den österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle. Ihre Dankesrede nutzte sie, um über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche zu sprechen. In der NDR-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs“ sprach Jordan darüber, wie es war, schon früh schwierige Rollen zu übernehmen, und wie schwierig es sein konnte, sich davon abzugrenzen.
Die Schauspielerin, die in Berlin geboren wurde, spielte in den vergangenen Jahren etwa auch im Film „Run Me Wild“ mit, der beim Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt wurde, und in der Coming-of-Age-Serie „Euphorie“. Die Serie beruht auf einem Original aus Israel und wurde als „Euphoria“ mit Zendaya und Jacob Elordi auch in den USA adaptiert.
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