Eine feurige Show, heiße Dance-Moves und ein sexy Glitzerbody haben Sarah Engels beim Song Contest in Wien leider kein Glück gebracht. Einen zweiten Anlauf auf einen möglichen Sieg für Deutschland möchte die 33-Jährige aber nicht starten. Denn das Thema Song Contest ist für sie ein für allemal gegessen.
Nur wenige Tage nach der großen ESC-Show in Wien stand Sarah Engels in Köln wieder auf der Bühne. Hier ist die Ex-„DSDS“-Kandidatin im Musical „Moulin Rouge“ in der Hauptrolle der Satine zu sehen. Noch habe sie keine Zeit gehabt, „den ESC verarbeiten und sacken zu lassen“, verriet Engels der „Bild“-Zeitung. Zu groß sei nach der Rückkehr aus Österreich der Stress zwischen Kindern und Musical-Vorbereitung gewesen, schmunzelte sie.
„Echt krasse Wochen“
Und natürlich brauche man „viel Energie“, um nach dem Stress beim ESC wieder auf der Musical-Bühne alles geben zu können, räumte Engels ein, „aber ich bin generell ein kleines Energiebündel“.
Zugesetzt habe ihr vor allem, dass sie in den letzten Tagen nur wenig Schlaf bekommen habe, fuhr Engels fort. „Ich bin zwar hart im Nehmen, aber auch ich muss irgendwann mal runterkommen. Das waren schon echt krasse Wochen. Die Nacht nach dem ESC war kurz und ich habe total wirres Zeug geträumt.“ Unter anderem auch, dass sie den ESC gewonnen habe.
„Sehr viel Herzblut in den ESC gesteckt“
Der Sieg beim Song Contest blieb für Engels aber tatsächlich nur ein Traum. Am Ende reichte es nur für Platz 23 von 25 – und somit landete sie nur einen Rang vor Österreichs Cosmó. Ärgern will sich Engels über die nicht allzu berauschende Platzierung allerdings nicht. „Aber ich hätte mir für Deutschland eine bessere Platzierung gewünscht“, gab sie zu.
Sie habe allerdings auch schon von Anfang an gesagt, „dass mir das Ranking eigentlich egal ist. Weil es mir nicht um die Platzierung ging, sondern um die Erfahrung, vor 180 Millionen Menschen zu singen. Und das ist so einmalig, dass man seinen eigenen Wert nicht an irgendwelchen Platzierungen messen sollte. Ich habe sehr viel Herzblut in den ESC gesteckt und würde es niemals bereuen, daran teilgenommen zu haben.“
Kein zweiter ESC für Engels!
Dennoch schließt Engels es aus, ein zweites Mal beim Song Contest ihr Glück zu versuchen. „Aber eigentlich nur aus dem Grund, weil es beim ersten Mal diese besondere Magie hat. Ich glaube, ein zweites Mal würde mich das dann eher enttäuschen. Und es war beim ersten Mal so besonders, dass ich das genau so in Erinnerung behalten möchte.“
Und sollte Deutschland nach den schlechten Ergebnissen der letzten Jahre weiterhin beim Song Contest antreten? „Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren“, räumte die 33-Jährige ein. „Aber ich bin auch kein Orakel. Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland es noch nie geschafft hätte. Ich glaube nur, dass die Wahrnehmung nach außen über Deutschland kritisch ist und wir auch ein bisschen mehr Haltung haben sollten für uns alle.“
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