Vor wenigen Wochen feierten die Grazer Eishockey-Cracks den großen Coup, sicherten sich eindrucksvoll den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Am Donnerstag gaben die 99ers bekannt, dass Goalie Maxime Lagace seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat.
Die „Krone“ berichtete bereits Anfang April als erstes Medium darüber, seit Donnerstag ist es auch von den 99ers offiziell bestätigt: „Hexer“ Max Lagace hütet eine weitere Saison das Tor der Grazer. Der 33-jährige Kanadier war eine der tragenden Säulen am Weg zum ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Schon im Grunddurchgang glänzte er mit einer Fangquote von 91,98 Prozent, war Nummer eins aller Torhüter, die mehr als die Hälfte der Spiele absolviert hat. Im Play-off steigerte er seine Quote gar auf unfassbare 95,77 Prozent, ehe er leicht verletzt vom Eis musste.
„Was soll ich sagen? Es läuft alles wirklich super in Graz. Schön, die Graz99ers-Familie und alle wiederzusehen. Vielen Dank! Machen wir einfach weiter so. Der Spaß darf noch nicht aufhören. Also, wir sehen uns dann bald wieder im Bunker“, freut sich Lagace in einer Aussendung des Klubs.
Auch Sportchef Philipp Pinter ist sehr glücklich über die Verlängerung. „Wir sind wahnsinnig froh, dass sich Max letztendlich entschieden hat, ein weiteres Jahr bei uns in Graz zu bleiben. Er hat wirklich eine Top-Saison gespielt, ist ein überragender Goalie, der nicht nur uns Graz99ers guttut, sondern die gesamte Liga aufwertet. Zudem ist er charakterlich ein wichtiger Baustein in unserem Kader. Welcome back, Max!“
Ein „slowenischer Rohdiamant“
Einen Transfer konnten die 99ers ebenso vermelden: Der Klub sicherte sich die Dienste der „slowenischen Rohdiamanten“ Mai Crnkic. Im Nachwuchs von Jesenice groß geworden, wurde er in weiterer Folge in Schweden (Almtuna, Brynäs, Mora und Borås) weiter ausgebildet, ehe es ihn in die Alps Hockey League zu Kitzbühel zog, wo er für 55 Scorerpunkte (davon 21 Tore) sorgte. Vorerst soll er aber verliehen werden – die zweite deutsche Liga ist da ein heißes Thema.
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