Ende 2017 machten erste Deepfake-Pornovideos im Internet die Runde. Sechs Jahre später sind die mittels Künstlicher Intelligenz manipulierten Aufnahmen omnipräsent - und ihre Verbreitung schreitet dank immer einfacherer Methoden zur Erstellung weiter rasant voran, wie aktuelle Zahlen belegen. Mitverantwortlich dafür zeichnen große Player wie Google.
Der Fall des Studenten Diego N. vom Nationalen Polytechnischen Institut in Mexiko-Stadt sorgte erst vor wenigen Wochen international für Schlagzeilen: Mittels Künstliche Intelligenz soll er Tausende Social-Media-Fotos von Studentinnen ohne deren Zustimmung manipuliert und anschließend über private Gruppen auf Telegram als Pornografie verkauft haben. Lokalen Medienberichten zufolge fanden Ermittler auf dem Tablet des Beschuldigten mehr als 20.000 sogenannter Deepfake-Pornos.
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