Tötete fünf Menschen
Kiew: Polizei erschießt Geiselnehmer in Supermarkt
Ein Angreifer hat am Samstag in Kiew fünf Zivilisten erschossen. Daraufhin floh er in einen Supermarkt und nahm dort Geiseln. Wenig später wurde er „eliminiert“. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, einige Details zum Schützen sind aber bereits bekannt.
Der Täter hatte im Rajon Holossijiw im Süden der ukrainischen Hauptstadt das Feuer eröffnet, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Vier Menschen wurden dabei getötet.
Geiselnahme in Supermarkt
Ein Großeinsatz der Polizei zur Festnahme des Täters lief an. Daraufhin floh der Mann in einen Supermarkt, nahm dort Geiseln und verbarrikadierte sich.
Eine Überwachungskamera im Supermarkt filmte den Bewaffneten:
Täter „eliminiert“
Eine Kontaktaufnahme mit dem Geiselnehmer scheiterte laut dem ukrainischen Innenminister Ihor Klymenko. Aus dem Inneren des Geschäfts waren Schüsse zu hören. Wenig später teilte der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko auf Telegram mit, dass der Angreifer laut beim Versuch, ihn festzunehmen, von der Polizei „eliminiert“ worden sei. Zuvor hatte der Mann eine Geisel getötet.
Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj wurden die übrigen vier Geiseln befreit. Mindestens 14 Menschen wurden bei dem Vorfall verletzt, darunter auch ein zwölf Jahre alter Bub.
Steckte Wohnung in Brand
Die genauen Hintergründe sind noch unklar, Selenskyj gab aber weitere Details zum Schützen bekannt. Demnach habe der Angreifer eine Wohnung in Brand gesteckt, bevor er bewaffnet auf die Straße ging. Der gebürtige Russe habe lange in der Region Donezk gelebt und war schon zuvor mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Die Nationalpolizei und der Inlandsgeheimdienst SBU ermitteln. Selenskyj forderte eine „schleunige Untersuchung“. Den Hinterbliebenen der Opfer sprach der Präsident sein Beileid aus.









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