Die Toronto Raptors von Jakob Pöltl sind am Samstag mit einer Niederlage ins Play-off der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gestartet. Die Kanadier verloren zum Auftakt der ersten Runde bei den Cleveland Cavaliers 113:126.
Für Jakob Pöltl standen vier Punkte, sechs Rebounds, je zwei Assists und Blocks sowie ein Steal zu Buche. Der Center aus Wien kam auf 21:09 Einsatzminuten. Donovan Mitchell war mit 32 Punkten der Topscorer der Partie. Bester Raptors-Mann war RJ Barrett mit 24 Zählern.
Die Kanadier waren am Eriesee bis zur Pause (54:61) in Schlagdistanz, rissen jedoch im dritten Viertel ab. Der Abschnitt ging mit 36:22 an die Gastgeber, die in der Folge ungefährdet blieben. „Wir haben es ihnen heute in der Offense leider zu leicht gemacht. Wir hatten nicht genug Aggressivität in der Defense, haben nicht genug Turnovers forciert. Sie haben gut gespielt, aber wir haben viel zu viel zugelassen. Wenn wir Spiele in der Serie gewinnen wollen, müssen wir in der Defense einfach besser sein“, sagte Pöltl, der selbstkritisch anmerkte: „Ich habe mich nicht gut in die Offense einbringen können, habe es schwer gefunden, effektiv zu sein.“
Defense muss besser sein
Die zweite Partie in dem Erstrunden-Duell findet am Montag ebenfalls in Cleveland statt. „Die Defense muss auf jeden Fall besser sein, wir müssen sowohl Donovan Mitchell als auch James Harden als Team besser verteidigen“, erklärte Pöltl. Die Duelle drei und vier steigen am kommenden Donnerstag und Sonntag in Toronto. Die Play-off-Serien in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga werden im Format „best of seven“ entschieden.
Pöltl ist erstmals seit 2019 in der K.o.-Phase dabei. Er gab bei seinem 16. Play-off-Einsatz für Toronto seine Premiere in der Raptors-Startformation. Die Kanadier haben sich als Fünfter der Eastern Conference nach vier Jahren wieder für die entscheidende Saisonphase der NBA qualifiziert.
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