Der Alterungsprozess unserer Gelenke macht sich meist schleichend bemerkbar: morgens oder nach längerem Sitzen dauert es länger, bis man wieder „in die Gänge kommt“ und die Beweglichkeit von Knie und Hüfte lässt langsam nach. Wie wir diesem Prozess entgegenwirken können.
Bereits mit dem dritten Lebensjahrzehnt baut unser Körper stetig ab – auch Muskelmasse. Ohne gezieltes Training verlieren wir pro Jahrzehnt drei bis acht Prozent davon, ab dem 60. Lebensjahr zunehmend schneller – mit Folgen wie Kraftverlust, höherem Sturzrisiko und eingeschränkter Mobilität.
Die Muskeln haben eine wichtige Schutzfunktion für unsere Gelenke. Sie sorgen für Stabilität, fangen Belastungen beim Gehen, Laufen oder Heben ab und verhindern Fehlbewegungen. Je schwächer die Muskulatur ist, desto größer wird die Beanspruchung der Gelenke. Dies fördert ungünstige Belastungsverteilung und frühzeitigen Verschleiß des Knorpels.
Bewegungsmangel lässt uns altern
Mit zunehmendem Alter verliert der Knorpel an Elastizität, Reparaturprozesse werden langsamer und die wichtige Funktion als Stoßdämpfer geht verloren. Noch schneller als durch das Alter selbst wird dieser Abbauprozess durch Bewegungsmangel vorangetrieben.
Da die Gelenkknorpel keine eigenen Blutgefäße haben, ist regelmäßige Bewegung wichtig, um die nährstoffreiche Gelenkflüssigkeit dort hin zu transportieren und die Reibung im Gelenk zu reduzieren. Der ständige Wechsel von Druck und Entlastung hält daher den Knorpel elastisch, widerstandsfähig und glatt.
Regelmäßige, gelenkfreundliche Bewegung (z. B. Rad fahren, schwimmen) sowie Krafttraining – auch in höherem Alter -, Mobilisation und Beweglichkeitsübungen verlangsamen das Altern der Gelenke. Setzen Sie dabei auf Abwechslung statt auf monotone Belastung. Wer seine Muskeln und Gelenke möglichst vielfältig benutzt, hält sie länger funktionsfähig.
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