Körperliche Fitness spielt auch im zunehmenden Alter eine wichtige Rolle. Warum man die Bedeutung von Krafttraining nicht unterschätzen sollte, zeigt eine neue Studie. Forscher untersuchten dabei den Zusammenhang zwischen Muskelkraft und Sterblichkeit bei älteren Frauen.
US-amerikanische Forscher, unter Leitung von Dr. Michael J. LaMonte, Abteilung für Epidemiologie und Umweltgesundheit, Universität von New York in Buffalo (USA), haben nun in einer neuen Studie die Zusammenhänge zwischen Muskelkraft und Sterblichkeit bei älteren Frauen genauer analysiert. Dabei wurden über 5000 gehfähige Frauen im Alter von 63 bis 99 Jahren etwa acht bis zehn Jahre lang begleitet.
Messung von Körperkraft und Ausdauer
Zur Erhebung der Daten absolvierten die Teilnehmerinnen körperliche Fitnesstests (Handkraft, Aufstehen aus dem Sitzen) und trugen sieben Tage lang einen Bewegungs-Tracker. Neben Messung der körperlichen Kraft, Sitzzeiten und Gehgeschwindigkeit wurden auch systemische Entzündungen sowie andere Marker des Alterns berücksichtigt.
Unter Berücksichtigung von Alter zu Beginn sowie soziodemografischen, Lebensstil- und klinischen Faktoren (Alter, Gewicht, Blutdruck, Raucherstatus, Alkoholkonsum, Vorerkrankungen usw.), zeigte sich, dass eine höhere Muskelkraft deutlich mit einer geringeren Sterblichkeit verbunden ist – selbst wenn die empfohlenen Ausdaueraktivitäten nicht ganz erfüllt wurden. Demnach, so die Schlussfolgerung der Forscher, kann eine Messung und Förderung der Muskelkraft sinnvoll sein, um gesundes Altern und längeres Leben zu unterstützen.
Um die Grundlage für ärztliche Empfehlungen weiter zu verbessern, sollten zukünftige Forschungen Art und Umfang der muskelstärkenden Aktivitäten, die mit spezifischeren Gesundheitsergebnissen über die gesamte Lebensspanne hinweg verbunden sind, genauer charakterisieren.
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