Mit Namensänderung

Aus für Österreich-Sponsor? F1-Team vor Mega-Deal

Formel 1
12.05.2026 15:10
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Steht der Formel 1 ein spektakulärer Millionen-Deal bevor? Beim Rennstall Alpine wird über einen Einstieg der Luxusmarke Gucci spekuliert. Der Vertrag mit Namenssponsor BWT, mit Hauptsitz in Österreich, läuft bald aus.

Wie „GPBlog“ berichtet, könnte Alpine ab 2027 einen neuen Titelsponsor erhalten. Demnach plant Gucci, beim französischen Formel-1-Team einzusteigen. Pierre Gasly und Franco Colapinto könnten dann für das „Gucci Alpine Formula One Team“ an den Start gehen.

BWT-Vertrag soll nicht verlängert werden
Aktuell tritt der Rennstall unter dem Namen „BWT Alpine F1 Team“ an. Die österreichische BWT Holding war 2022 als Titelsponsor in die Formel 1 zurückgekehrt, nachdem das Unternehmen bereits von 2017 bis 2021 Sponsor des damaligen Force-India-Teams gewesen war. Mit Alpine wurde damals ein mehrjähriger Vertrag abgeschlossen, der offenbar Ende 2026 ausläuft. Laut „GPBlog“ steht eine Verlängerung derzeit nicht im Raum – und genau das könnte Gucci die Tür öffnen.

Der rosafarbene Bolide von Alpine könnte bald Geschichte sein.
Der rosafarbene Bolide von Alpine könnte bald Geschichte sein.(Bild: APA-Images / AP / Masanori Inagaki)

Für das italienische Modehaus Gucci, das zum Luxusgüterkonzern Kering gehört, wäre es der erste Einstieg in die Formel 1. Eine Verbindung zur Königsklasse gibt es allerdings bereits über Luca de Meo. Der langjährige Renault-CEO ist seit dem vergangenen Sommer Chef des Kering-Konzerns.

Kering-Boss Luca de Meo
Kering-Boss Luca de Meo(Bild: AFP/APA/Thomas SAMSON)

Wie umfangreich ein mögliches Sponsoring ausfallen könnte, ist bislang unklar. Laut „GPBlog“ könnte Alpine jedoch einen Mega-Deal abschließen, der einen zweistelligen Millionen-Betrag einbringen würde. Das Ziel von Gucci soll es sein, mithilfe der Formel 1 das Wachstum vor allem in den USA und Europa weiter voranzutreiben.

Anteile stehen zum Verkauf
Auch abseits des Sponsorings könnte sich bei Alpine in Zukunft einiges verändern. Für die 24 Prozent der Teamanteile, die sich derzeit im Besitz von Otro Capital befinden, soll ein Käufer gesucht werden. Neben einem Konsortium rund um den ehemaligen Red-Bull-Teamchef Christian Horner wurden zuletzt auch Interessen von Mercedes bekannt. Die übrigen 76 Prozent der Anteile hält weiterhin der Renault-Konzern.

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