Trainingstipps

Mit der richtigen Technik in die Radsaison starten

Ein gutes Fahrtechniktraining ist der Schlüssel für einen sicheren und entspannten Start in die Radsaison. Ob Rennrad oder Mountainbike: Wer Bremsen, Kurvenfahren und Balance beherrscht, spart Kraft, reagiert souveräner und steigert den Fahrspaß deutlich.

Ein gezieltes Techniktraining lohnt sich gerade vor Saisonbeginn besonders – aber nicht nur – für Einsteiger. Philipp Jelinek, mehrfacher Triathlon-Teilnehmer und begeisterter Radfahrer, erklärt, wie Rennradfahrer oder Mountainbiker davon profitieren können:

Gute Fahrtechnik bedeutet mehr als schnelles Kurbeln. Sie sorgt für Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß. Wer richtig bremst, sauber schaltet, Kurven kontrolliert fährt und das Rad sicher beherrscht, spart Kraft und reagiert in kritischen Situationen besser. Auf dem Rennrad hilft das etwa im Pulk, bei Abfahrten oder auf nasser Fahrbahn. Am Mountainbike entscheidet die Technik oft darüber, ob eine Passage flüssig gelingt oder zum Sturzrisiko wird.

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Gute Fahrtechnik bedeutet mehr als schnelles Kurbeln. Sie sorgt für Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß.

Philipp Jelinek, Fitness-Experte

Die „Basics“ sollte jeder beherrschen
Für Anfänger ist Techniktraining nahezu Pflicht. Wer früh die richtigen Bewegungsmuster lernt, vermeidet Unsicherheiten und schlechte Gewohnheiten. Viele Probleme, wie verkrampfte Haltung, hektisches Bremsen oder falsche Gewichtsverlagerung, entstehen nicht durch mangelnde Fitness, sondern fehlende Routine.

Besonders sinnvoll sind einfache Basisübungen:

  • kontrolliertes Bremsen mit Vorder- und Hinterrad
  • langsames Fahren im Gleichgewicht
  • enge Kreise und Achter zum Kurventraining
  • sowie sicheres Anfahren und Absteigen.

Mountainbiker profitieren zusätzlich vom Üben der Grundposition, dem Überrollen kleiner Hindernisse sowie einer sauberen Gewichtsverlagerung beim Bergabfahren. Rennradfahrer sollten Blickführung, Spurhalten und einhändiges Fahren – etwa zum Trinken oder Signalisieren – trainieren.

Wichtig dabei: erst langsam, dann schneller. Ein leerer Parkplatz, eine ruhige Nebenstraße oder ein Übungsplatz reichen oft schon aus. Wer zusätzlich einen Kurs besucht, bekommt wertvolle Korrekturen und Tipps vom Profi.

Das Fazit ist klar: Nicht nur die Beine machen schnell, sondern auch der Kopf und die Technik. Wer vor dem Saisonstart einige Einheiten investiert, fährt sicherer, entspannter und mit deutlich mehr Freude los.

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