Feuerwehr-Großeinsatz am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Aldrans im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land: Eine Scheune am Areal eines Bauernhofes stand in Vollbrand. Dutzende Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an. Verletzt wurde niemand, auch die Tiere konnten gerettet werden. Am Nachmittag gab es erste Details zur Brandursache.
„Brand Stall, Aldrans, Dorf“ – mit diesem Einsatztext wurde die Feuerwehr gegen 3.30 Uhr in der Nacht auf Dienstag via Leitstelle Tirol alarmiert. Beim Eintreffen stand die Scheune, die am Areal eines Bauernhofes steht, bereits in Vollbrand. Rasch war vermutet worden, dass der Brand im Bereich des Dachstuhls ausgebrochen sein dürfte.
Hennen aus Gebäude gerettet
Personen wurden keine verletzt und seien auch nicht gefährdet gewesen, heißt es vonseiten der Polizei auf „Krone“-Nachfrage. „Auch Tiere kamen keine zu Schaden“, so Polizeisprecherin Julia Plank weiter. Im Stall hatten sich acht Hühner befunden – sie blieben allesamt unversehrt.
Gegen 5.45 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden.

Polizeisprecherin Julia Plank
Bild: Christof Birbaumer
Die Einsatzkräfte – angerückt waren die Freiwilligen Feuerwehren Aldrans und Lans und die Berufsfeuerwehr Innsbruck – konnten die Situation unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern. „Gegen 5.45 Uhr konnte schließlich ,Brand aus‘ gegeben werden“, so Polizeisprecherin Plank weiter.
Das ergaben die ersten Ermittlungen
Das Wirtschaftsgebäude wurde offenbar komplett zerstört und ist nicht mehr zu retten. Die Polizei nahm noch am Vormittag Ermittlungen zur Brandursache auf. Am Nachmittag gab die Exekutive dann erste Ermittlungsdetails bekannt. Demnach konnte „der Brandausbruchsbereich auf die Holzdecke oberhalb einer im Gebäude befindlichen Selchkammer, in der am Vorabend Selch- und Holzreste verbrannt wurden, eingegrenzt werden“, hieß es.
Die Feuerwehren waren mit insgesamt rund 60 Kräften vor Ort. Auch eine Polizeistreife und die Rettung standen im Einsatz.
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