Mehr als jeder fünfte Neuwagen in Europa stammt aus einem deutschen Werk. Daran ändert bislang auch Chinas Wachstum nichts. Doch BYD, XPeng, MG und Co. legen Jahr für Jahr zu.
Deutschland hat seine Position als wichtigster Autoproduzent für Europa zuletzt ausgebaut. Wie aus Daten des Branchenverbands ACEA hervorgeht, entfielen 2025 auf deutsche Werke 21 Prozent aller in der EU zugelassenen Neuwagen. Damit verteidigte Deutschland seine Spitzenposition vor Spanien mit 13 Prozent sowie Tschechien mit 9 Prozent.
Für den Großteil der deutschen Produktion sind die Werke der dort heimischen Hersteller verantwortlich, mit Tesla ist allerdings seit 2022 auch ein US-Unternehmen dort aktiv.
Deutlich an Bedeutung gewann zuletzt China als Herkunftsland. Der Anteil chinesischer Produktion an den EU-Autoverkäufen stieg 2025 auf 7 Prozent, nach 5 Prozent im Vorjahr. 2021 hatte er noch bei 2 Prozent gelegen. Damit wächst der Druck auf die europäischen Hersteller zusätzlich, auch wenn die EU-internen Standorte insgesamt weiter dominieren: Zusammengenommen kamen die Produktionsländer innerhalb der EU auf 73 Prozent der in der Union verkauften Autos.
Neben Deutschland und China spielten 2025 auch Frankreich mit 8 Prozent, die Slowakei sowie die Türkei mit jeweils 5 Prozent eine wichtige Rolle als Fertigungsstandorte. Japan kam auf 4 Prozent, Südkorea auf 3 Prozent. Auffällig ist zudem, dass sich der Markt immer stärker auf wenige große Herkunftsländer konzentriert: Der Anteil der übrigen kleineren Produktionsländer sank seit 2021 von 9 auf zuletzt 4 Prozent.
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