Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Motorradhelm Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Bei einem Motorradhelm können Sie zwischen verschiedenen Grundvarianten wählen. Dies hängt vor allem davon ab, ob Sie ein PS-starkes Motorrad besitzen, mit einem Roller Einkäufe tätigen oder mit einem Motorradhelm für Chopper gemütlich über Landstraßen cruisen.
  • Wie in zahlreichen Motorradhelm-Tests nachgewiesen, ist der Integralhelm mit fester Kinnpartie und herunterklappbarem Visier die sicherste Variante. In moderner Ausführung wiegen sie zumeist unter 1,5 kg, was zu einem angenehmen Tragekomfort beiträgt.
  • Speziell, wenn Sie gerne mit Freunden unterwegs sind, kommt die Motorradhelm-Kommunikation mit ins Spiel. Headsets und drahtlose Bluetooth-Verbindungen ermöglichen es, sich innerhalb der Gruppe über Pausen oder eine Fahrtrichtungsänderung zu informieren.

motorradhelm test

Ganz ohne Zweifel dient ein Motorradhelm Ihrem Schutz, um bei einem Sturz Kopfverletzungen zu vermeiden oder deren Auswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Wie gut jeder einzelne Helm ist, hängt von der Verarbeitung, dem verwendeten Material und der Qualität insgesamt ab.

Aus emotionaler Sicht hat auch das Motorradhelm-Design an Gewicht gewonnen, um der eigenen Persönlichkeit einen individuellen Ausdruck zu verleihen. Neben Farben und Mustern ist der Typ Motorradhelm von Bedeutung. Lesen Sie in der nachfolgenden Kaufberatung auf Krone.at, welche Varianten Ihnen zur Verfügung stehen und welche Kriterien bei der Auswahl besonders wichtig sind.

1. Der Motorradhelm: Wie ist er aufgebaut und welche Materialien werden verwendet?

1.1. Der Helmaufbau

Helmpflicht in Österreich seit 1979

Wie verschiedene Statistiken besagen, ist die Helmpflicht längst bei allen Motorradfahrern angekommen. Sie bezieht sich auch auf Beifahrer auf Krafträdern sowie auf Fahrer eines Mofas, Rollers oder eines offenen Fahrzeugs ohne Sicherheitsgurt. In Deutschland wurde die Helmpflicht im Jahr 1976 eingeführt.

Ob ein Motorradhelm für Damen, Herren oder Kinder – im Wesentlichen gleichen sich diese vom Aufbau her. Dabei handelt es sich um die sogenannte Außenschale sowie die Innenschale. Die äußere Hülle absorbiert soweit wie möglich die bei einem Sturz entstehende Aufprallenergie und gibt diese an die innere Hülle ab. Diese besteht aus Materialien, die für die eigentliche Dämpfung sorgen sollen.

Weitere wichtige Bestandteile, die einen Motorradhelm für Kinder und alle anderen Altersgruppen auszeichnen und zum Teil ein Must-have sind, sind:

  • Innenfutter, das auch wichtig hinsichtlich eines sicheren Halts ist
  • Visier zum Hoch- und Runterklappen, wobei es hier Ausnahmen gibt
  • Kinnriemen, der zusätzlichen Halt bietet

1.2. Der Motorradhelm aus Carbon und anderen Materialien

mann haelt schwarzen motorradhelm in der hand

Ein Motorradhelm schützt Sie im Falle eines Unfalls vor Kopfverletzungen.

Hier geht es primär um das verwendete Material der Außenhülle, dem eine besondere Bedeutung zukommt. Es gibt mehrere Optionen bei der Auswahl. Nachfolgend erhalten Sie auf Krone.at relevante Informationen zu den wichtigsten Alternativen:

  • ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat) zählt zu den thermoplastischen Kunststoffen mit einer mittleren Lebensdauer. Suchen Sie einen möglichst günstigen Motorradhelm, der gute Eigenschaften aufweist, ist dies die richtige Wahl.
  • Fiberglas GFK ist ein Duroplast, das Aufprallenergie sehr gut absorbiert. Er zeichnet sich durch eine hohe Lebensdauer aus und kann im Gegensatz zu ABS lackiert werden. Motorradhelme aus diesem Material sind im mittleren Preissegment angesiedelt.
  • Carbon ist ein Verbundwerkstoff aus Kunstfasern, der sich aus mehreren Schichten zusammensetzt. Der Motorradhelm aus Carbon ist ein Hightech-Produkt und bei einem hohen Sicherheitsstandard sehr leicht. Er ist klar im oberen Preissegment angesiedelt.

Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass in diversen Motorrad-Helm-Tests gezeigt worden ist, dass keinesfalls allein die Härte der Außenschale von entscheidender Bedeutung ist. Ebenso spielt eine möglichst effiziente Verteilung der Aufprallenergie eine wichtige Rolle. Die Gründe liegen in der Natur der Physik.

Was das gesamte Sicherheitskonzept beim Motorradfahren anbetrifft, kommen noch weitere Accessoires hinzu. Dazu zählen Motorradhandschuhe, Motorradstiefel und Protektoren für den Rückenbereich sowie für die Ellenbogen und Knie. Zum Teil schieben Sie diese in Ihre Motorradbekleidung oder sie sind bereits integriert.

2. Welche Arten von Motorradhelmen gibt es?

Den Motorradhelm für Herren und zweiradbegeisterte Damen gibt es nicht nur für den Straßenverkehr. Es gibt Spezialanfertigungen für verschiedene Motorrad-Disziplinen, wobei die Besonderheiten der jeweiligen Sportart berücksichtigt werden müssen. In der nachfolgenden Tabelle auf Krone.at sind die wichtigsten Vertreter erfasst:

Motorradhelm-Kategorie Eigenschaften
Integralhelm
  • wird aus einem Guss mit einem festen Kinnteil gefertigt
  • der Kopf bleibt beim Tragen komplett umschlossen
  • ist mit einem Klappvisier ausgestattet
  • ist in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich
  • deckt alle Preissegmente von günstig bis kostspielig ab
Klapphelm
  • vergleichbar mit dem Motorradhelm in der Integral-Variante, wobei das Kinnteil hochgeklappt werden kann
  • der Kopf bleibt nur bei runtergeklapptem Kinnteil komplett umschlossen
  • dank des Klappmechanismus die ideale Variante für Brillenträger
  • ist in der Regel schwerer als ein Integralhelm
  • die Fahrgeräusche sind ab einer gewissen Geschwindigkeit spürbar lauter
Jethelm
  • optisch erinnert dieser Motorradhelm an eine Halbschale, da komplett auf die Kinnpartie verzichtet wird
  • gibt es in lässigen Designs, wahlweise mit herunterklappbarem Visier
  • bietet gerade an heißen Sommertagen durch den Fahrtwind einen angenehmen Tragekomfort
  • beliebte Variante, wenn es um einen Motorradhelm für Chopper geht
  • mit geringerer Schutzfunktion bei Stürzen im Gesichts- und Kinnbereich
Motocross-Helm
  • vergleichbar mit einem Integralhelm, wobei die Kinnpartie nach vorne verlagert ist
  • oberhalb des Sichtbereichs befindet sich ein Sichtschirm
  • in der Regel ohne Visier, sodass eine entsprechende Motorradhelm-Brille benötigt wird
  • aufgrund der Bauform zeichnet er sich durch eine sehr gute Belüftung aus
  • bietet einen vergleichbar guten Schutz wie ein Integralhelm oder Klapphelm

Alle genannten Helmarten haben ihre Daseinsberechtigung, unabhängig davon, ob es sich um einen Motorradhelm für Damen, Herren oder den Nachwuchs handelt. Einzig der Motocross-Helm macht eine Ausnahme, da er mehr für sportliche Geländefahrten ausgelegt ist. Es gibt noch die Enduro-Helm-Ausführung, die auch für längere Touren geeignet ist.

Tipp: Eventuell macht es Sinn, sich für zwei Helme zu entscheiden, wenn es die finanziellen Verhältnisse zulassen. Gerade der Motorradhelm als Jethelm ist im Stadtverkehr von Vorteil, wenn Sie beispielsweise mit einem Roller oder einem vergleichbar motorisierten Zweirad unterwegs sind.

3. Auf welche Kriterien sollten Sie achten, bevor Sie einen Motorradhelm kaufen?

Nachfolgend werden stichpunktartig weitere Kriterien aufgeführt, die bei einem Motorradhelm-Vergleich von Bedeutung sind.

3.1. Das Innenfutter: Wie muss ein Motorradhelm sitzen?

Das Innenfutter trägt zu einem optimalen Halt des Helms auf Ihrem Kopf bei. Sie können in diesem Zusammenhang selbst einen Motorradhelm-Test durchführen. Laut ADAC sitzt er optimal, wenn sich beim Drehen des Helms die Kopfhaut mit verschiebt. Idealerweise ist das Innenfutter herausnehmbar, was bei fast allen Marken der Fall ist.

    Vorteile
  • kann für eine Reinigung nach einer längeren Tour herausgenommen und gewaschen werden
  • ist bei Bedarf auswechselbar, wenn der Helm nicht mehr so fest wie zu Beginn sitzt
  • erhöht insgesamt die Lebensdauer des Motorradhelms
    Nachteile
  • unter Umständen ist das passende Ersatz-Innenfutter nicht mehr erhältlich

3.2. Empfehlenswert: Ein Motorradhelm-Diebstahlschutz

Als erfahrener Biker wissen Sie die Vorteile eines Helmschlosses zu schätzen. Typischerweise etwa bei der Pause in einem Biergarten, der sich direkt an einem See befindet. Praktisch, wenn Sie den Helm am Motorrad absichern können, was weniger Ballast bedeutet. Achten Sie beim Kauf auf entsprechende Qualität.

3.3. Weiteres sinnvolles Zubehör: Motorradbrillen und Tankrucksäcke

Es gibt sehr stylische Modelle, die Sie perfekt auch unter dem Helm tragen können. Einige Hersteller bieten diese inklusive passender Sehstärke an, sodass Ihnen der Gang zum Optiker erspart bleibt. Alternativ entscheiden Sie sich für eine größere Fliegerbrille, unter der die optische Brille Platz hat. Sie sind zum Teil auch geeignet, wenn Sie sich bei Ihrem Motorradhelm für einen Klapphelm entschieden haben.

Tankrucksäcke bieten den entsprechenden Platz, um von der Motorradhelm-Brille bis hin zu Motorradhandschuhen sonstiges Zubehör unterzubringen.

4. Welches sind die beliebtesten Motorradhelm-Hersteller aus Tests?

motorradfahrer mit weissem helm

Als sicherstes Modell gilt der Integralhelm mit fester Kinnpartie und Visier.

Der Motorradhelm für Herren, Frauen oder Kinder: Nahezu alle Hersteller haben das passende Modell im Angebot. Zu den beliebten Marken zählen nachfolgend gelistete:

  • Nolan
  • Shark
  • Schuberth
  • Arai
  • Shoei

Achten Sie bei der Wahl auf das Gewicht in Gramm sowie auf weitere Kriterien wie das bevorzugte Motorradhelm-Design.

5. Wie beurteilt Stiftung Warentest Motorradhelme?

Derzeit steht kein aktueller Motorradhelm-Test bei der Verbraucherorganisation zur Verfügung. Zuletzt wurden diese im Jahr 2004 näher unter die Lupe genommen. Zwar wurden zwei Motorradhelme mit Testsieger-Qualitäten ermittelt, jedoch sind diese heute nicht mehr verfügbar. Achten Sie auf neue Informationen in 2021.

6. Was sind regelmäßig auftauchende Fragen in Bezug auf Motorradhelme?

6.1. Wie lange hält ein Motorradhelm?

mann sitzt mit motorradhelm auf motorrad

Motorradhelme mit Headsets ermöglichen die Kommunikation mit anderen Fahrern während der Fahrt.

Die Lebensdauer hängt vom verwendeten Material ab. Modelle aus Carbon oder Fiberglas halten bis zu 10 Jahre durch. Bei einem günstigen Motorradhelm aus ABS reduziert sich die Lebensdauer auf ca. 5 Jahre. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, den Motorradhelm nach einem Sturz auszutauschen, auch wenn äußerlich abgesehen von Kratzern keine Beschädigungen sichtbar sind.

6.2. Benötige ich einen Motorradhelm mit Bluetooth?

Bei einem Motorradhelm mit Bluetooth stellt sich die Frage, ob die Kommunikationstechnik integriert ist. Alternativ ist das Innenfutter so vorbereitet, dass Sie ein Motorradhelm-Headset integrieren können. Ihnen eröffnet sich die Chance, mit mehreren Mitfahrern zu reden, Musik zu hören oder zu telefonieren (möglichst nicht während der Fahrt).

Achten Sie beim Kauf darauf, dass sowohl der Motorrad-Kopfhörer wie auch spezielle Motorradhelm-Lautsprecher Bluetooth-fähig sind.

6.3. Welches ist der beste Motorradhelm für Kinder?

Was für Erwachsene gilt, gilt auch für Kinder: Am sichersten sind Integralhelme, da Sie den kompletten Kopf und die Kinnpartie schützen.