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Vater „schockiert“

Tochter 18 Jahre nach Mord mittels KI wiederbelebt

Web
07.11.2024 16:45

Ein Leben nach dem Tod? Künstliche Intelligenz macht’s möglich und lässt Verstorbene virtuell wiederauferstehen. Längst hat sich aus sogenannten Dead- oder Griefbots eine „digitale Jenseitsindustrie“ entwickelt, die nebst Trost für die Hinterbliebenen allerdings auch Gefahren birgt, wie ein besonders makaberer Fall aus den USA zeigt.

Drew Crecente sprach das letzte Mal am 14. Februar 2006 – dem Valentinstag – mit seiner Tochter Jennifer Ann. Einen Tag später wurde die 18-jährige Schülerin von ihrem Ex-Freund erschossen. Er wurde später zu 35 Jahren Haft verurteilt. Jennifers Vater gründete indes noch im selben Jahr der Ermordung im Namen seiner Tochter eine gemeinnützige Organisation zur Verhinderung von Gewalt in Beziehungen zwischen Jugendlichen und überwacht seitdem routinemäßig jede Medienberichterstattung über sie.

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