Regelung ab Donnerstag
E-Scooter in Italien müssen versichert werden
Ab dem kommenden Donnerstag müssen E-Scooter in Italien versichert werden. Die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Dritten zugefügt werden, sowie Schäden an anderen Fahrzeugen. Je nach Anbieter und Leistungen müssen E-Scooter-Fahrerinnen und -fahrer mit 35 bis 150 Euro pro Jahr rechnen.
Eine Basisversicherung ist um 35 bis 55 Euro jährlich zu erhalten. Die teuersten Angebote liegen bei etwa 150 Euro pro Jahr, wie der Konsumentenschutzverband Assoutenti mitteilte. Abgedeckt sind zum Beispiel Verletzungen von Fußgängerinnen oder Radfahrern und Schäden an anderen Fahrzeugen. Wer keine Versicherung abschließt, muss mit Geldstrafen zwischen 100 und 400 Euro rechnen.
In den vergangenen Jahren hat die Zahl der E-Scooter auf Italiens Straßen stark zugenommen. Sie sind vor allem in Kunststädten wie Rom und Florenz bei Touristinnen und Touristen beliebt. Seit Ende 2024 gilt bereits eine Helmpflicht für E-Scooter.
Gabriele Melluso, dem Präsidenten von Assoutenti, geht das aber nicht weit genug. So würden etwa grundlegende Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, wie das Verbot, Elektroroller zu zweit zu benutzen, oder die Helmpflicht, kaum überwacht. Zudem forderte er die italienische Regierung auf, Preissteigerungen bei den Versicherungsangeboten zu verhindern. Die Versicherung muss den Identifikationscode des jeweiligen Elektrorollers enthalten und ist damit fahrzeugbezogen.
So sind die Regeln in Österreich
In Österreich gelten E-Scooter seit dem 1. Mai 2026 offiziell als Fahrzeug. Damit brauchen sie Blinker am Ende eines jeden Lenkgriffs, eine Bremse, Hupe oder Klingel. Zudem dürfen keine Gegenstände oder Personen mehr mitgenommen werden. Auch hierzulande wurde eine Helmpflicht eingeführt – und zwar für Lenkerinnen und Lenker unter 16 Jahren.









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