Dass wir alle Spuren im Netz hinterlassen, ist bekannt. Ebenso, dass sich diese Spuren gegen uns verwenden lassen. Wer allerdings glaubt, dass nur kommerzielle Anbieter, Strafverfolgungsbehörden oder Kriminelle Zugriff auf diese Spuren haben, der irrt, wie ein aktueller Fall in den USA zeigt, in dessen Mittelpunkt ein paar erzkatholische Philanthropen und homosexuelle Priester stehen.
Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt - auch in den USA. Während viele Beobachter den Umgang der Kirche mit Sexualität bzw. ihrer erzwungenen Enthaltsamkeit von dieser für die Verfehlungen verantwortlich machen (Stichwort Zölibat), sind nach Auffassung vieler Konservativer in erster Linie homosexuelle Priester, die Schätzungen zufolge gut ein Drittel aller Priester in den USA ausmachen, das Problem. Und um dieses zu lösen, greifen sie offenbar gerne auch zu unlauteren Mitteln.
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