Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Identitätsdiebstahl und Kreditkartenbetrug, galt als der erste „Internet-Pate“. Dann wurde Brett Johnson verhaftet - und geläutert. Inzwischen ist der US-Amerikaner ein gefragter Cybercrime-Experte und verrät als solcher, wie Nutzer sich am besten vor Menschen, wie er einmal einer war, schützen können.
Johnson war zwischen 2002 und 2004 als Administrator am Aufbau und Betrieb von ShadowCrew beteiligt, einem der ersten Cybercrime-Foren und somit Vorläufer heutiger Untergrundforen und -marktplätze im Darknet. Anfang 2005 wurde er gefasst, erhielt einen Job als Informant für den Secret Service und beging als solcher, von den Augen der US-Strafverfolgungsbehörde zunächst unbeobachtet, weiter Straftaten. Als er aufflog, flüchtete er und schaffte es damit auf die FBI-Liste der meistgesuchten Verbrecher, ehe er im August 2006 wegen insgesamt 39 verschiedener Vergehen zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.
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