Tiroler (33) angeklagt

Polizisten bedroht, um Suff-Fahrt zu vertuschen

Tirol
11.06.2026 05:00

Nach einem alkoholreichen Faschingstag eskalierte ein Streit in Innsbruck: Ein 33-Jähriger versuchte zunächst, einen befreundeten Polizisten von einer Anzeige gegen seine Lebensgefährtin abzubringen, ehe er den Beamten und dessen Ex massiv bedrohte. Nun saß der Mann vor Gericht.

Alles begann am 8. Februar eigentlich friedlich, wenngleich feuchtfröhlich. Bei einem Faschingsumzug in Thaur tranken der Angeklagte und seine Lebensgefährtin mehr als nur einen über den Durst. „Ich habe den ganzen Tag gesoffen“, gestand der Angeklagte. Und offenkundig tat es ihm seine Freundin gleich. Mit 1,6 Promille wurde sie kurz vor der gemeinsamen Wohnung in Innsbruck aus dem Verkehr gezogen.

Mit Polizisten eigentlich befreundet
In der Wohnung des Pärchens, wo die Frau eigentlich nur ihren Führerschein holen wollte, versuchte der 33-Jährige dann aber einen ihm freundschaftlich verbundenen Polizisten zu überreden, von einer Anzeige gegen seine Freundin abzusehen.

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Es waren alles nur leere Worte.

Der Angeklagte vor Gericht

Angeklagter drehte per WhatsApp und am Telefon durch
Doch damit nicht genug: Per WhatsApp wurde der Beamte später auch noch wüst bedroht – und zur Ex-Freundin des Polizisten meinte der Angeklagte am Telefon auch noch, dass er die Polizeiinspektion in die Luft sprengen oder ihr Haus anzünden werde, wenn es eine Anzeige gibt. „Es waren alles nur leere Worte“, erklärte der Angeklagte, der sich schlussendlich aber schuldig bekannte.

Der Schöffensenat rund um Richter Andreas Mair verhängte am Ende fünf Monate bedingte Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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