Kaum hat die Schule begonnen, leiden schon wieder viele Kinder und ihre Eltern an Schnupfen. Lesen Sie, was Familien jetzt tun können, damit sie in der kühlen Jahreszeit fit bleiben und nicht von einer lästigen Erkältung in die nächste stolpern. Ganz nach dem Motto: Mehr Immunpower für Kinder und Eltern!
Wenn der Herbstwind durchs Laub fegt und die Temperaturen sinken, verbringen wir wieder mehr Zeit in Innenräumen. Doch dort können sich auch Erkältungsviren leicht verbreiten, die uns Schnupfen und Husten „anhängen“. Das löst nicht selten eine „Kettenreaktion“ aus, bis schließlich die ganze Familie krank ist.
Viren in Räumen bekämpft man mit häufigem Stoßlüften. Oder noch besser: Gehen Sie so oft wie möglich hinaus an die frische Luft. Ein Spaziergang, Herumtollen im frischen Laub oder Drachensteigen macht nicht nur Kindern, sondern auch Eltern Spaß. Bewegung unterstützt zudem das Immunsystem: Dadurch wird die Durchblutung angeregt, sodass Immunzellen schneller im Körper zirkulieren und Krankheitserreger rascher bekämpfen können.
Auch ausgewogene Ernährung fördert die Abwehrkräfte: Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkorn- und Milchprodukte sowie Fisch oder andere Eiweißquellen liefern wichtige Nährstoffe. Vielfalt ist besonders wertvoll, denn kein einzelnes Lebensmittel kann alle Bedürfnisse des Körpers abdecken.
„Picky eatern“ Gesundes schmackhaft machen
Wie aber bringt man Vitamine und Mineralstoffe auf den Teller, wenn die Kleinen z. B. Brokkoli nicht mögen? Gerade bei „picky eatern“ – also Kindern, die beim Essen sehr wählerisch sind – helfen weniger Druck und mehr Geduld. Eltern können etwa immer wieder neue Lebensmittel anbieten – aber ohne Zwang! Obstspieße, Gemüsesticks mit Dip oder selbst belegte Vollkornbrote machen Gesundes oft attraktiver. Noch besser: Gemeinsam einkaufen, zubereiten und essen.
Auch psychische Belastungen wie Leistungsdruck und Stress durch soziale Medien erhöhen die Infektanfälligkeit. Wichtig sind daher regelmäßige Pausen, ausreichend Schlaf und Zeiten ohne Smartphone. Sprösslinge sollten außerdem wissen: Über Sorgen und Probleme darf jederzeit gesprochen werden! Bei besonders einseitiger Ernährung oder in belastenden Phasen kann eine zusätzliche Versorgung mit bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen sinnvoll sein. Besprechen Sie dies am besten mit dem Kinderarzt.
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