„Gemeinsame Lösung“

WM gerettet: Einigung im großen Eishockey-Streit!

Eishockey
07.09.2026 17:35
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Von krone Sport

Wie der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) am Montag mitgeteilt hat, wurde im Dialog mit den Nationalteam-Spielerinnen eine Lösung im zuletzt immer heftiger tobenden Streit rund um die Themen Respekt, Anerkennung und finanzielle Rahmenbedingungen erzielt. Damit soll sich der Fokus endlich auf die historische Teilnahme an der A-WM im November richten.

„Der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) und das Frauen-Nationalteam, vertreten durch die Eishockeyspieler:innen UNION in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft, haben sich auf eine gemeinsame Lösung für die in den vergangenen Monaten diskutierten Anliegen geeinigt“, lässt der Verband am Montag in einer offiziellen Aussendung wissen und sorgt damit für Erleichterung in der heimischen Eishockey-Gemeinschaft. 

Grundlage für die Einigung war ein von den Spielerinnen übermittelter Forderungskatalog über neun Themenbereiche. In den vergangenen Wochen wurde darüber im Rahmen zahlreicher Gesprächsrunden debattiert und die Forderungen aufgearbeitet.

Neues Vergütungs- und Entschädigungsmodell
Das zentrale Ergebnis sei nun ein neues Vergütungs- und Entschädigungsmodell für alle drei Senioren-Nationalteams (Frauen, Männer und Para), „auf das sich die Beteiligten vorbehaltlich juristischer Detailfragen geeinigt haben und ab 2027 in Kraft tritt“, so der ÖEHV. Zudem wurden mit den Spielerinnen weitere wesentliche Punkte fixiert, die aber nicht im Detail kommuniziert werden.

Anna Meixner
Anna Meixner(Bild: GEPA)

„Für uns bedeutet diese Einigung vor allem, dass wir uns wieder voll auf den Sport konzentrieren können. Die erste A-Weltmeisterschaft in der Geschichte des österreichischen Frauen-Eishockeys ist ein Meilenstein. Umso wichtiger ist es, dass wir als Mannschaft geschlossen dorthin fahren und uns auf das Wesentliche fokussieren können: Österreich bestmöglich zu vertreten“, wird Anna Meixner, Kapitänin des Eishockey-Nationalteams zitiert. 

Ein wichtiger Punkt, denn für Österreichs Eishockey-Frauen steht im November die erste Teilnahme an einer A-WM vor der Tür. Darauf will man sich nun endlich voll fokussieren. „Mit dem neuen Vergütungsmodell, besseren Betreuungs- und Unterbringungsstandards sowie weiterer Maßnahmen setzen wir konkrete Schritte, die dem Team spürbar zugutekommen. Jetzt freuen wir uns gemeinsam auf die historische erste A-WM-Teilnahme im November“, so ÖEHV-Vizepräsidentin Yasmin Stepina abschließend.

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