Skandal um Beatpatrol

Festivalbesucher warten seit Stunden auf Einlass

Wien
04.09.2026 20:02

Anstatt guter Beats, Partystimmung und imposanter Kulisse gibt es für Tausende Besucher des Beatpatrol-Festivals in Wien derzeit nur eines: stundenlanges Warten. Der Einlass zum Festival wird seit 14 Uhr verschoben. Grund seien laut Veranstalter „logistische Probleme“. Nach stundenlangem Warten durften die Gäste gegen 20:30 Uhr das Gelände betreten.

So haben sich die partyfreudigen Besucher den Start des Festivals in der historischen Galopprennbahn Freudenau bestimmt nicht vorgestellt. Um 14 Uhr sollten die Pforten geöffnet werden. Stars wie Timmy Trumpet oder Charlotte de Witte sollten die Menge zum Beben bringen.

Stattdessen stehen sich die Festivalbesucher, die für die Tickets nicht weniger als 90 Euro bezahlt haben, die Füße in den Bauch. Und das seit Stunden: „Zunächst wurde der Einlass auf 17 Uhr, dann auf 19 Uhr und zuletzt auf 19.30 Uhr verschoben“, so ein enttäuschter Festivalbesucher. 

„Logistische Gründe“, aber sonst keine Erklärung
Auf Instagram bitten die Veranstalter um Entschuldigung und sprechen von „logistischen Gründen“. Weitere Erklärungen gibt es nicht. „Die Polizei vor Ort weiß auch nichts“, so der Besucher. Beobachtet wurde etwa, dass die WCs erst gegen 15 Uhr angeliefert wurden ...

Via Instagram meldete sich Künstlerin Anna Ullrich bereits zu Wort – und lässt weit gröbere Hintergründe vermuten. So sollte sie am zweiten Festivaltag, also morgen, um 14 Uhr auf der Bühne stehen. „Leider kann ich morgen nicht wie geplant beim Beatpatrol Festival auftreten. Bis heute habe ich vom Veranstalter keine notwendige Rückmeldung bzw. Bestätigung erhalten. Auch die Anreise wurde trotz klarer Absprache nicht organisiert.“

Um 14 Uhr sollte das Festival starten.
Um 14 Uhr sollte das Festival starten.(Bild: Krone KREATIV)
Um 19 Uhr war immer noch zu.
Um 19 Uhr war immer noch zu.(Bild: Krone KREATIV)
Kein Einlass für Hunderte Besucher
Kein Einlass für Hunderte Besucher(Bild: „Krone“-Leserreporter)

„Es gibt null Info“
Indes häufen sich in den sozialen Medien negative Kommentare und Kritik. „Wenn man kein Instagram hat, wird man im Regen stehen gelassen. Hier auf Facebook gibt es null Info“, so etwa ein Facebook-User. Eine andere Userin resigniert bereits: „Außer der Polizei ist hier niemand und ich glaub, das wird heute nix mehr ...“

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